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Seboldstraße 7
Seboldstraße 7 (Günter Heiberger)
1900 - 1950
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Samuel Degen
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Grötzingen m. Blick auf Turmberg u. Durlach


Grötzingen m. Blick auf Turmberg u. Durlach

            

Grötzingen m. Blick auf Turmberg u. Durlach
Beschreibung: Grötzingen

991
Erste urkundliche Erwähnung von Grötzingen als Besitztum des Klosters Weißenburg.
1255
Erste urkundliche Erwähnung der Dorfkirche.
1272
Markgraf Rudolf I. von Baden ist Lehnsträger von Grötzingen, das Dorf seitdem im Herrschaftsgebiet der Markgrafen von Baden, ab 1535 (nach der Teilung der Markgrafschaft) von Baden-Durlach.
1505/06
Abtrennung der Durlacher Gemarkung, die aus der Grötzinger entstanden ist.
1556
Einführung der Reformation.
1563
Befreiung vom Besthaupt, d. h. der Abgabe des besten Stück Viehs beim Tode des Bauern an den Markgrafen.
1583
Bau des Rathauses, das 1668 seine heutige Gestalt erhält. Grötzingen ist mit 281 Fronpflichtigen eine blühende Gemeinde.
1618/1648
Der Dreißigjährige Krieg und die Pest lassen die Bevölkerung verarmen. Das Dorf liegt darnieder und die wirtschaftliche Entwicklung wird um Jahrzehnte zurückgeworfen.
1689, Aug.
Das Dorf wird im Pfälzischen Erbfolgekrieg verwüstet und teilweise niedergebrannt.
1698
Das Grötzinger Schloß, seit Markgraf Christoph I. (1475-1527) in mark gräflichem Besitz, wird zeitweise, bis die zerstörte Karlsburg in Durlach wieder aufgebaut ist, zum Wohnsitz des Markgrafen Friedrich Magnus. Seine Gattin Augusta Maria läßt das Schloß zu seiner heutigen Gestalt ausbauen, seitdem heißt es nach ihr Augustenburg.
1698-1715
Für den Wiederaufbau Durlachs und die Errichtung Karlsruhes wird in Grötzingens Steinbrüchen der Buntsandstein gebrochen, für dessen Transport 1766/67 der Steinschiffkanal angelegt wird.
1798
Einweihung der Synagoge, die auch die Durlacher Juden besuchen.
1839
Vertrag über die Zehntablösung, für die das Dorf 24.987 Gulden zahlen muß. In den folgenden Jahren wandern viele Einwohner aufgrund der wirtschaftlichen Not aus.
1847
Gründung des Gesangvereins "Eintracht", der 1849 verboten wird.
1848, 10.-12. März
Gewalttätigkeiten gegen die Juden, die auf ihr Bürgerrecht verzichten müssen.
1849
Während der Revolution hat das Dorf eine Bürgerwehr, die sich jedoch an den Kämpfen nicht beteiligt. Am 25. Juni wird Grötzingen von preußischen Truppen besetzt.
1859
Eröffnung der Bahnlinie Durlach - Wilferdingen.
1868
Gründung der Privatsparkasse.
1888
Friedrich Kallmorgen läßt sich nieder. Es entsteht die Malerkolonie, der Otto und Jenny Fikentscher, Gustav Kampmann, Franz Hein u. v. a. angehören.
1890
Eröffnung des Zweigwerks der seit 1896 so firmierenden Karlsruher Deutschen Waffen- und Munitionsfabrik ("Patron"), die 1900 240 Arbeiter beschäftigt. Das Grötzinger Eisenwerk hat 1914 380 Arbeiter.
1910
Anschluß an das Durlacher Gas- und Wasserwerk.
1920
Das nachfolgende Jahrzehnt ist eine Blütezeit des Vereinslebens.
1930
Zunahme der Arbeitslosigkeit. Die Gemeinde läßt in Notstandsarbeiten einige Straßen kanalisieren und das Rathaus renovieren. Zur Behebung des Wohnungsmangels wird das Gasthaus "Bären" zum Wohnhaus umgebaut.
1931, 7. Mai
Letzte große Überschwemmung des Dorfes durch die Pfinz.
Im November wird die katholische Heilig-Kreuz-Kirche eingeweiht.
1933
Absetzung des bisherigen Bürgermeisters und Auflösung der Arbeitervereine "Bahnfrei", "Liederkranz" und des "Musikvereins".
1934
Beginn der Pfinzkorrektion und Bau der Wiesenäckersiedlung.
1938, 10. Nov.
Zerstörung der Synagoge durch Nationalsozialisten.
1940, 22. Okt.
Die 21 noch in Grötzingen lebenden Juden werden nach Gurs deportiert.
1944, 24./25. Apr.
Großer Luftangriff auf Grötzingen. Das Dorf wird zu 24 Prozent zerstört.
1945, 5. Apr.
Kampflose Besetzung durch die Franzosen. In den folgenden Jahren kommen Flüchtlinge und Vertriebene in das Dorf. Bis 1950 wächst die Zahl der Einwohner von 4.232 im Jahre 1939 auf 5.255.
1949
Gründung der Arbeitsgemeinschaft "Heimatfreunde". Die Vereine erwachen zu neuem Leben.
1954-1958
Erstellung von sieben Bauernhöfen im "Brühl".
1957
Eröffnung der Heinrich-Dietrich-Schule. Der Erweiterungsbau wird 1975 eingeweiht.
1963
Kauf der Augustenburg durch das Land, die bis 1979 zum Wohnstift umgebaut wird.
1966
Beginn der Erschließung des Gewerbegebietes Roßweid.
1969
Das Dorf gewinnt den 1. Preis des Dorfverschönerungswettbewerbes des Landkreises.
1974, 1. Jan.
Mit der Eingemeindung nach Karlsruhe, deren Vertrag Bürgermeister Herbert Schweizer und Oberbürgermeister Otto Dullenkopf am 12. Dezember 1973 unterzeichnet haben, endet das mehrjährige Ringen um den Zusammenschluß mit Karlsruhe oder mit den heute zur Gemeinde Pfinztal zusammengeschlossenen Orten Berghausen, Söllingen, Kleinsteinbach und Wöschbach. 1975 zählt der Ort 7.264 Einwohner.

weiterlesen: http://www1.karlsruhe.de/Historie/Chronik/groetzingen.htm
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Datum: 03.10.2007 11:53
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Hinzugefügt von: Samuel Degen

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